Tausche Karte gegen Körper …

Auch dieses Angebot verschaffte einem verzweifelten Fan am Samstag keinen Zutritt mehr. Einen ordnungsgemäßen und halbwegs seriösen Konzertbericht können wir erst mit dem Abstand wahrscheinlich mehrerer Wochen liefern. So ordentlich wie bei der Schlussaufstellung sah es kurze Zeit später bei der anschließenden Geburtstagsparty nämlich nicht mehr aus. Ein Chormitglied durchschwitzte seinen gesamten Shirt-Bestand und wurde zu Hause aufgefordert, doch lieber diese zwei Stunden am frühen Morgen auf dem Sofa zu schlafen. Vielleicht lag alles daran, dass der Chorleiter erstmalig mit Wimperntusche auftrat.

Advertisements

Schweiß und Tränen …

… der Vorfreude bescherte die Generalprobe für das Jubiläumskonzert. Ein singender Tigerkäfig, so muss es bei 33 Grad gerochen haben, aber geklungen hat es einfach HIMMLISCH. Es gibt klare Entscheidungen in den Stimmen: Der Sopran fegt euch weg, der Double-Alt lässt euch auf einer tonalen Emotionswolke schweben, Bass und Tenor lullen euch in Klangsphären … Ich glaube, jetzt geht es gerade mit mir durch.
Dann halt die harten Fakten.
45 Sängerinnen und Sänger, 6 Instrumente, 1 Chorleiter – alle megagut drauf und zu allem entschlossen. Wer es versäumt hat, sich rechtzeitig um Karten zu bemühen: Pech gehabt, wir sind leider ausverkauft. Zum Trost hier die nächsten Termine:

04. September – Köln-Ehrenfeld (Heliosfest)

05. November – Freiburg

03. Dezember – Kulturkirche Nippes

04. Dezember – Mettmann

Generalprobe

 

Mal die Sau rauslassen …

Natürlich denken alle, ein Chorwochenende sei nur dazu da, mal so richtig die Sau rauszulassen, fern ab von Kind und Kegel, Arbeit und Alltag. Und natürlich stimmt das auch.
Was? Das sollte niemand erfahren? Okay, ich fange von noch einmal an …
Chorwochenenden sind kein Spaß, falls das jemand gedacht haben sollte. Neben der harten Probenfron muss man total viel Kulturgedönse machen, Naturkunde und Besichtigungen, permante Diskussionen, ob man nicht doch eine Oktave (mindestens!) höher, tiefer oder daneben liegen darf, abends dann auch noch Karaoke und ganz schlimm: das strikte Kölschverbot. Schrecklich. Was haben wir gelitten. Schweine und Eulen spielten auch eine Rolle, aber das ist nun wirklich intern.
(Fotos: Daniel Boos und Mariano Galussio)

Wir hatten Spaß und wir haben tatsächlich dolltoll für unser Jubiläumskonzert am 25. Juni im Comedia Theater Köln geprobt. Jetzt die schlechte Nachricht: Das Konzert ist seit Wochen ausverkauft. Kommt trotzdem, denn es schmeichelt uns ungemein, wenn eine lange Schlange draußen steht und nicht mehr rein kann.

Grölen ist auch mal schön …

Als Gast im Konzert eines anderen Chors aufzutreten, ist eine tolle Sache. Man muss nur kommen, singen, lachen und trinken. Die ganz Arbeit mit der Vorbereitung haben schließlich die Gastgeberinnen und Gastgeber. Und am Ende darf man (wenn das Publikum weg ist und sich auch das Kölsch auf wundersame Weise durch Sängerkehlen verdünnisiert hat) gemeinsam mal so richtig free & easy abgrölen. Nix mit „hier bitte piano“ und „nur mezzoforte, bitte!“. Ein toller Abend mit Querbeat, dem Chor der Rheinischen Musikschule. Vielen Dank für die Einladung. Und das Kölsch. (Fotos: Querbeat)